Von links nach rechts: Frank Numan (VabW), Dr. Simone Pfeiffer-Bohnenkamp (Sozialwerk Aachener Christen), Jonas Paul (StädteRegion Aachen – Bildungsbüro), Kerstin Schäfer (Job-center StädteRegion Aachen), Ulla Graf (Sozialwerk Aachener Christen), Dr. Sascha Derichs (StädteRegion Aachen – Bildungsbüro), Doris Schroeder (Sozialwerk Aachener Christen), Sabine Bußmann (VabW), Stefan Graaf (Jobcenter StädteRegion Aachen)

Respekt!

12/2018 Horst Mendez

Weil das Leben individuell ist.

Junge Menschen in einer schwierigen Lebenslage zu unterstützen und sie (zurück) auf den Weg in Bildungsprozesse, Maßnahmen der Arbeitsförderung, Ausbildung oder Arbeit holen, dies bietet Respekt!

Das Pilotprojekt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ging 2016 an den Start und läuft Ende des Jahres aus. Weiter geht es nun mit einer gesetzlichen Regelförderung, finanziert durch das Jobcenter StädteRegion Aachen und die StädteRegion.

Ab Januar 2019 wird die bewährte Trägergemeinschaft von Sozialwerk Aachener Christen und dem Verein für allgemeine und berufliche Weiterbildung Alsdorf (VABW) die erfolgreiche Arbeit fortsetzen.

Am besten verdeutlichen die Aussagen der Teilnehmer/innen, wie konkret die Hilfen sind. Hier ein Auszug:

„Ich habe eine Arbeit gefunden und verdiene mein eigenes Geld.“

„Endlich habe ich eine Wohnung gefunden. Jetzt muss ich keine Angst mehr haben, muss nicht mehr draußen schlafen.“

„Es ist gut, dass jemand einfach zuhört und da ist, ich hatte Angst vor fremden Menschen. Jetzt traue ich mir eine Therapie zu.“

„Früher habe ich keine Post mehr geöffnet, wollte gar nichts mehr sehen. Heute geht’s besser, die Schulden sind nicht weg, aber viel ist geregelt und ich bin nicht alleine.“

„Durch die Zusammenarbeit mit Respekt wurde meine Haftstrafe nur zur Bewährung ausgesetzt.“

In einem Pressegespräch am 5. Dezember haben die Projektpartner über die bisherigen Erfahrungen und den Ausblick in die Zukunft berichtet.

 


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