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Teamleiterin Stefanie Luettgens und Geschäftsführer Stefan Graaf
Die Trägervertreter Günter Schabram (rechts, StädteRegion Aachen) und Markus Daub (links, Agentur für Arbeit) standen ebenfalls der Presse Rede und Antwort.

JOBOFFENSIVE in der StädteRegion Aachen

08/2013 Christian Neuß

Am 02.05.2013 erfolgte der Startschuss für die Joboffensive NRW im Jobcenter StädteRegion Aachen. Das Jobcenter StädteRegion Aachen beteiligt sich zusammen mit 12 weiteren Jobcentern aus Nordrhein-Westfalen an diesem innovativen Beschäftigungsprojekt. Mit dem Bezug der neuen Räumlichkeiten an der Wilhelmstraße in Aachen hat das Team „Joboffensive“ nun eine eigene Anlaufstelle.

 

Mit dem Projekt „Joboffensive“ will das Jobcenter StädteRegion Aachen einen Beitrag zur Deckung der steigenden Nachfrage nach Fachkräften in der StädteRegion Aachen leisten und mehr Menschen in nachhaltige und existenzsichernde Beschäftigung vermitteln.

 

„Mehr Vermittler – mehr Zeit – mehr Integrationen in Arbeit“, so der Geschäftsführer des Jobcenters in der StädteRegion Aachen, Stefan Graaf, lautet die Strategie des Projektes. 14 Arbeitsvermittler sind im Jobcenter StädteRegion Aachen in das Projekt Joboffensive eingemündet. Ein Vermittler betreut 100 Kunden, so kann eine individuelle Betreuung und eine enge Kontaktdichte gewährleistet werden. „Die Motivation und die Stärken des Kunden stehen im Beratungsprozess im Vordergrund“, ergänzt der Leiter der Führungsberatung SGB II der Agentur für Arbeit Aachen-Düren Markus Daub.

Neue Beratungsansätze und eine enge Zusammenarbeit mit dem gemeinsamen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit und des Jobcenters sind wesentliche Erfolgshebel der Joboffensive. Laut Teamleiterin Stefanie Lüttgens „werden neben Bewerbungstrainings, der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche und zielgruppenorientierte Informationsveranstaltungen für unterschiedliche Berufs- bzw. Personengruppen auch regelmäßige, wöchentliche Präsenztage mit dem gemeinsamen Arbeitgeberservice sowie Bewerbertage durchgeführt.“

 

Für den kommunalen Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende stellt Herr Schabram, Dezernent für Soziales und Integration heraus, dass neben der beruflichen Einbindung der Menschen eine  gesellschaftliche Integration erreicht wird, die praktischerweise auch noch den kommunalen Finanzierungsanteil an den Kosten der Grundsicherung senkt und damit allen Bürgerinnen und Bürgern in der StädteRegion zugutekommt.“

 

Zurzeit werden 1.250 Kunden von den Mitarbeitern der Joboffensive betreut, insgesamt sollen 1.400 Kunden in das Projekt aufgenommen werden. Das Projekt ist zunächst auf zwei Jahre angelegt. Bereits in den ersten Monaten konnten 273 Kunden der Joboffensive in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden.