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Jürgen Schoenen, Stefan Graaf, Dieter Begaß und Marlies Kolley-Mohnen (v.l.n.r.); Bild: Grafikgarten

Marketingkampagne für die „Perspektive 50plus“

01/2014 Stadt Aachen / Jobcenter

ASEAG-Busse werben für die Kompetenzen von älteren Beschäftigten

„Für Ältere auf Tour in der Region“ - unter diesem Motto steht die neue Werbekampagne des Projektes „Perspektive 50plus Region Aachen/Duisburg“, die heute gestartet wurde. Damit soll auf die besonderen Fähigkeiten und Kompetenzen aufmerksam gemacht werden, die diese Menschen besitzen. Das Projekt unterstützt und fördert seit dem Jahr 2005 Menschen ab 50 Jahren bei ihrem Wiedereintritt in den Arbeitsmarkt. „Unsere tägliche Erfahrung zeigt, dass zukunftsorientierte Betriebe, zunehmend auf die Kompetenzen Älterer setzen. Sie entwickeln Lösungen, um die Erfahrungen und das Wissen Älterer zu binden und zu fördern. Die Unternehmen haben verstanden, dass in einer immer älter werdenden Gesellschaft die Belegschaften in den Betrieben nicht immer jünger werden können!“ so Dieter M. Begaß, Leiter des Fachbereichs Wirtschaftsförderung/Europäische Angelegenheiten der Stadt Aachen, auf einem Pressegespräch am Donnerstag am Elisenbrunnen, an dem die Buswerbung für die Perspektive 50plus präsentiert wurde.

Handlungsbedarf gebe es jedoch bei den „älteren Alten“, um sie „länger in Beschäftigung zu halten bzw. bei Arbeitslosen die vorhandenen Potentiale zu nutzen und sie wieder in Beschäftigung zu bringen“, ergänzte Stefan Graaf, Geschäftsführer des Jobcenters der StädteRegion Aachen.

78 Beschäftigungspakte der Perspektive 50plus gibt es in Deutschland.  „Sie berücksichtigen regionale Besonderheiten des Arbeitsmarktes und zeigen innovativ und beispielhaft neue Wege für Ältere in eine Beschäftigung auf“, sagte Marlies Kolley-Mohnen, Projektkoordinatorin im Fachbereich Wirtschaftsförderung/Europäische Angelegenheiten der Stadt Aachen.

Die neue Marketingkampagne wirbt für die Kompetenzen der Arbeitnehmer in dieser Altersgruppe und macht Arbeitgeber darauf aufmerksam, um den Fachkräftemangel abzumildern. Das Bundesprogramm „Perspektive 50plus“ befindet sich im Endspurt, eine Förderung ist noch bis Ende 2015 gewährleistet.

Das Programm bietet den Arbeitssuchenden in den Jobcentern einen niedrigen Betreuungsschlüssel sowie gut ausgebildetes und qualifiziertes Personal. Ältere Arbeitnehmer können so intensiver beraten werden. Nach Bedarf gibt es neben klassischen Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen weitere Hilfsangebote, zum Beispiel Sucht- und Schuldnerberatung. Darüber hinaus wird eine Nachbetreuung bei erfolgreicher Vermittlung durchgeführt, auch der Kontakt mit dem Unternehmen ist intensiver als in anderen Fällen.

Weitere Informationen unter

www.perspektive50plus.de