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Stefan Graaf (li) und Reiner Radloff
Die Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft der Jobcenter NRW beim Treffen in Elsdorf

Stefan Graaf Sprecher der Jobcenter auf Bundes- und Landesebene

02/2014 Christian Neuß

Fortentwicklung des Systems Grundsicherung ist weiterhin eine riesige Herausforderung

Der auch überregional in sozialen und arbeitsmarktlichen Themen anerkannte Fachmann und Geschäftsführer des Jobcenters StädteRegion Aachen, Stefan Graaf, ist weiterhin einer der Sprecher der Jobcenter auf Bundes- und Landesebene. In der letzten Sitzung des Bundesnetzwerks der Jobcenter am 22.01.2014 in Berlin sowie auf Landesebene am 12.02.2014 in Elsdorf wurde er einstimmig in seine dritte Wahlperiode berufen.

„Diese Funktion ist weiterhin von Nöten, um die notwendigen vielfältigen weiteren Entwicklungen und Innovationen für das Grundsicherungssystem im Sinne der Menschen, unserer Mitarbeiter und letztlich der Gesellschaft mit voranzutreiben“, so Graaf.

Dabei steht man allen Entscheidungsträgern als Berater mit einem Blick für die „wirkliche“ Wirklichkeit neutral und unabhängig zur Seite. „Trotz guter Wirtschaftsentwicklung ist die strukturelle Langzeitarbeitslosigkeit vieler Menschen immer noch ein weitestgehend ungelöstes Problem“, so Graaf, „das wir nur mit einem breiten gesellschaftlichen Konsens lösen können“. Dabei wird die Zukunft vieler Kinder maßgeblich davon beeinflusst, welche Lebenswege den Eltern eröffnet werden.

Aktuelle Entwicklungen eines sich immer mehr verkomplizierenden Systems machen es notwendig, sich bei der Zukunftsausrichtung auf die ursprünglichen Intentionen zu besinnen. „Wir brauchen die Entwicklung hin zu einem einfachen, kundenorientierten, verständlichen und an der Erwerbsintegration in gute Arbeit orientierten Leistungssystems für alle erwerbsfähigen Menschen. Dazu müssen in unserer komplexen Systematik jedoch viele Zahnräder in einander greifen.“

Die überregionale Pressemitteilung finden Sie [HIER].