Einzelansicht

Günter Schabram (Städteregion), Stefan Graaf (Jobcenter), Georg Sprenger (Zechbau), Jens Kreiterling (Landmarken AG) mit Tochter Emma und Stefan Haass (Architekt), v.l.n.r.

Richtfest Jobcenter-Neubau Aachen

05/2014 Christian Neuß

Zusammenführung der beiden Aachener Standorte und der Zentralbereiche

An der Krefelder / Gut-Dämme-Straße in Aachen errichtet die Landmarken AG seit Herbst 2013 das neue Jobcenter der StädteRegion Aachen. Jetzt konnte man fristgerecht hier das Richtfest feiern.

Das Jobcenter führt Anfang 2015 die beiden bisher getrennt untergebrachten Geschäftsstellen des Jobcenters in Aachen und die Zentralbereiche (Geschäftsführung, zentrale Dienste, Querschnittsaufgaben) am neuen Standort zusammen.

Bis Anfang 2015 entsteht mit und 12.000 qm Bruttogeschossfläche neues Gebäude; 9.000 qm werden durch das Jobcenter genutzt. Für die Architektur des Jobcenter-Neubaus zeichnet das renommierte Architekturbüro kadawittfeldarchitektur verantwortlich.

 Das Jobcenter der StädteRegion Aachen ist im direkten Umfeld eingebettet in das Quartier Nord, aber auch im Zusammenhang zu sehen mit der interessanten Entwicklung der Krefelder Straße. Mittelfristig soll das Quartier Nord zu einem qualitätsvollen Büro-, Handels- und Gewerbestandort entwickelt werden. Mit dem ebenfalls von der Landmarken AG realisierten Neubau des Gebäudes von Möbel Trösser und McFIT ist der erste Schritt bereits vollzogen. Der Neubau des Jobcenters ist der zweite Schritt in der Entwicklung des Areals. Abschließend erfolgt der Neubau eines Geschäftshauses zwischen dem Jobcenter und der Krefelder Straße. 

 

Rund 360 Mitarbeiter werden im neuen Gebäude arbeiten: Neben den Arbeitsvermittlern, dem Fallmanagement und der Leistungsabteilung auch Querschnittsbereiche, wie das Team für Bildungs- und Teilhabeleistungen, die Geschäftsführung, Zentrale Dienste und die Teams, die die Qualifizierungsmaßnahmen für Arbeitslose planen und betreuen.

Stefan Graaf, Geschäftsführer des Jobcenters „Bei der Planung des Gebäudes haben wir Hand-in Hand mit Investor und Architekt darauf geachtet, dass wir einen ansprechenden Kundenempfang im Erdgeschoss und eine vertrauliche Beratungsatmosphäre in Einzelbüros auf den Etagen haben. Wir verkürzen die Wege für unsere Kunden, da die Arbeitsvermittlung, das Fallmanagement und die Leistungsabteilung alle in einem Haus sitzen.“

Von außen präsentiert sich das Jobcenter in einem eigenständigen und sachlichen Gebäude. Die Aufweitungen der Loggien und inneren Flure zeichnen sich deutlich in der Fassade ab und verleihen dem zurückhaltenden Erscheinungsbild die besondere Note. Als große vorspringende Öffnungen mit farbigen Laibungen strukturieren sie den Rhythmus der elementierten Gebäudehülle.

Im gläsernen Erdgeschoss befinden sich die öffentlichen Funktionen  wie ein zentrales Foyer, in die Kunden den Empfang, den Bereich der Antragsaufnahme, ein mit PC´s ausgestattestes Selbstinformationszentrum sowie eine Kinderspielecke finden. Über zentrale Treppenhäuser werden die vier Bürogeschosse erschlossen. Der ringförmige Grundriss um den begrünten Innenhof bietet eine leistungsfähige Struktur mit guter Orientierung und maximaler Flexibilität. Die Flure weiten sich zu den Fassaden auf und bilden dort kleine Loggien und kommunikative Aufenthaltsbereiche. Zusammen mit dem atmosphärischen, grünen Innenhof bringen sie Licht und Luft in das Innere des Gebäudes und bieten vielfältige Austritte, Terrassen und Pausenzonen.

 

Eine Pressemitteilung der Landmarken AG und des Jobcenters StädteRegion Aachen