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SGB II: 65 weniger Arbeitslose, mehr Integrationen in Arbeit

09/2015 Christian Neuß

aber rund 1.600 mehr Leistungsbezieher (gegenüber 2014)

Während die Zahl der Arbeitslosen, der Langzeitarbeitslosen und auch der Arbeitslosen Jugendlichen (15 bis 24 Jahre) sowohl saisonbedingt gegenüber dem Vormonat, aber auch gegenüber August 2014 abnimmt, steigt die Zahl der Leistungsbezieher stetig an. Auch ist ein Anstieg der Arbeitslosigkeit bei ausländischen Kunden zu verzeichnen:

Ende August 2015  waren im Jobcenter der StädteRegion Aachen 10.296 Männer und 8.622 Frauen arbeitslos gemeldet. Insgesamt waren dies 58 Arbeitslose weniger als im Juli 2015.  
Gegenüber dem Vorjahresmonat  August 2014 nahm die Zahl der Arbeitslosen um 65 Personen bzw. -0,3 % ab.

Bis einschließlich August 2015 konnten im Jahresverlauf bislang 5.163 Menschen in ein Arbeitsverhältnis integriert werden, rund 11 % mehr als im gleichen Zeitraum 2014.

 

Die Zahl der jungen Arbeitslosen im Alter von 15 bis unter 25 Jahren ging saisonbedingt um -45 bzw. -2,9%  von 1.527 im Juli auf 1.482 im August 2015 zurück. Im Vergleich zum August 2014 waren  sogar 267 Personen weniger von der Jugendarbeitslosigkeit betroffen.

Die Anzahl der Langzeitarbeitslosen (Personen, die 1 Jahr und länger arbeitslos sind)  überschreitet mit 10.023 Personen zwar weiterhin die 10.000-Grenze und ist gegenüber dem Vormonat mit einem Anstieg von 3 nahezu konstant. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte auch hier die Zahl der Langzeitarbeitslosen jedoch um 237 Langzeitarbeitslose reduziert werden.

Gestiegen ist hingegen der Ausländeranteil unter den Arbeitslosen:  Während im Vorjahresmonat, August 2014, jeder 4. SGB-II-Arbeitslose Ausländer war, beträgt aktuell der Ausländeranteil mit 5.478 Personen 29,0%.

Die  hochgerechnete Anzahl der Bedarfsgemeinschaften beläuft sich im August 2015 auf  28.844 (+ 912  gegenüber Aug. 2014). In den Bedarfsgemeinschaften betreute das Jobcenter im August 2015 insgesamt 54.676 (+ 1.587) Personen, hiervon 39.544 (+ 1.221) sogenannte „erwerbsfähige Leistungsbezieher“ und 15.132 (+ 366) nicht erwerbsfähige, dies sind in der Regel Kinder bis 15 Jahre.

„Sowohl im Bereich der Arbeitslosigkeit als auch im Leistungsempfänger steigt der Anteil der ausländischen Personen stetig an. Aufgrund der anhaltenden Flüchtlingsthematik ist auch künftig davon auszugehen, dass sich dieser Trend fortsetzen wird.“ so Stefan Graaf, Geschäftsführer des Jobcenters.