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Jobcenter Geschäftsstelle Eschweiler eröffnet

02/2016 Christian Neuß

Schlüsselübergabe an Jobcenter

"Herzlich willkommen in der Post" - so begrüßte Eschweilers Bürgermeister Rudi Bertram die Gäste der Schlüsselübergabe am Dienstag, 16.02.2016 in der Rosenallee 28.  War hier über 100 Jahre das Postamt Eschweilers untergebracht, nutzen die Eingangshalle und das denkmalgeschützte Gebäude seit Ende Januar die Kundinnen und Kunden des Jobcenters. Die Mitglieder der Jobcenter-Trägerversammlung unter dem Vorsitz von Gabriele Hilger, zugleich Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Aachen-Düren nutzen eine turnusmäßige Trägerversammlung für die kleine Eröffnungsfeier. Vertreter der Stadt Eschweiler, der VHS und des in der Nachbarschaft befindlichen Amtsgerichtes sowie die rund 60 Mitarbeiter der Jobcenter Geschäftsstelle weilten der Veranstaltung bei.

Jobcenter Geschäftsführer Stefan Graaf sowie Eigentümer Dr. Michael Hoffmann zeigen sich in ihren Grußworten zufrieden: Die alten Gemäuer wurden unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes kernsaniert und die oberen Etage sowie das Dachgeschoss ausgebaut: Kunden wie Mitarbeiter erwartet nun eine helle, freundliche Atmosphäre. Neben einem Kundenempfang in der ehemaligen Schalterhalle mit anliegenden Büros für eine erste Arbeitslosmeldung oder Erstberatung stehen auf 3 Etagen fast ausschließlich Einzelbüros zur ungestörten und vertraulichen Beratung zur Verfügung. Im Dachgeschoss wurden Schulungs- und Besprechungsräume eingerichtet. Auch Geschäftsstellenleiter Jürgen Schoenen war zufrieden: Alle Leistungen des Jobcenters werden nun an einer Adresse erbracht, die zentral und verkehrsgünstig in Eschweiler liegt. Da der denkmalgeschützte Eingang in die ehemalige Schalterhalle nicht barrierefrei ist, wurde ein seperater Eingang für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen mittels eines Hubliftes errichtet. Auch innerhalb des Gebäudes sind alle Etagen nunmehr mittels eines neuen Personenaufzuges erreichbar.


Das Jobcenter betreut in Eschweiler rund 6.700 Personen und 3.300 Bedarfsgemeinschaften.