Fördermöglichkeiten

Für Arbeitsuchende bzw. Arbeitnehmer bietet das Jobcenter StädteRegion ein umfassendes Dienstleistungsangebot. Es erstreckt sich über zahlreiche Bereiche, beispielsweise:

Hilfen während einer Beschäftigung

Auch während einer beruflichen Tätigkeit kann das Jobcenter durch spezielle Förderangebote zu einer Stabilisierung des Beschäftigungsverhältnisses beitragen, in dem während der Berufsausübung Kosten für berufliche Weiterbildung und sozialpädagogische Begleitung übernommen werden.


Betriebliche Erprobung

Die Möglichkeit, direkt in Betrieben einen Einblick in die Anforderungen und Tätgikeiten einer Beschäftigung zu erlangen, erfolgt über kurzzeitige sogenannte "Maßnahmen beim Arbeitgeber". In die Förderung inbegriffen ist auch die notwendige Absicherung bei Haftpflicht- und Unfallschäden sowie eine Wegstreckenentschädigung.

Vermittlungshilfen

Bei Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung oder Ausbildung kann das Jobcenter auf Antrag finanzielle Unterstützung gewähren. Dies gilt u.a. auch für notwendige Mobiltätshilfen (Führerscheine etc.).
Auch die Umwandlung eines Minijob- in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis kann seitens des JC unterstützt werden.

Hilfen für Selbständige

Selbständige, deren Einkommen nicht zur Deckung des Lebensunterhaltes ausreicht, haben ebenfalls Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II.


Wir betreuen Sie in unserem Team für Selbständige und unterstützen Sie dabei, durch Ihre selbständige Tätigkeit bedarfsdeckende Einnahmen zu erzielen oder erarbeiten gemeinsam mit Ihnen Alternativen.


Berufs- und Ausbildungsvorbereitung

In Maßnahmen und Projekten des Jobcenters wird auf die zukünftige Tätigkeit praktisch und theoretisch vorbereitet. Ein Einblick in verschiedene Berufsfelder soll die berufliche Entscheidung absichern.

Erwachsenen-Qualifizierung

Kenntnisvermittlungen in verschiedenen Berufsfeldern, spezielle Fortbildungskurse und Erlangung von Zertifikaten (z.B. Gabelstaplerführerscheine oder Schweißerkurse) bis hin zu betrieblichen oder überbetrieblichen Umschulungen / erwachsenengerechten Ausbildungen sind Schwerpunkte des Förderangebots des JC.

Existenzgründung

Das Jobcenter kann Sie bei Ihrer Existenzgründung unterstützen. In regelmäßig stattfindenden Informationsveranstaltungen sowie in persönlichen Einzelgesprächen informieren wir Sie über die notwendigen Voraussetzungen einer Existenzgründung unter den Bestimmungen des SGB II.

Sprechen Sie Ihren Arbeitsvermittler oder Fallmanager an, diese stellen gerne den Kontakt zum Team Selbständige her.

Ausbildung

Neben der Dienstleistung der Ausbildungsstellenvermittlung und der Berufsberatung können wir Sie unterstützen:

Sofern ein direkter Einstieg in ein betriebliches Ausbildungsverhältnis nicht möglich ist, fördert das Jobcenter - in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit - Einstiegsqualifizierugen durch längerfristige Betriebspraktika in ausbildungsberechtigten Betrieben.

In Einzelfällen kann es notwendig sein, den Ausbildungseinstieg durch überbetriebliche Ausbildungen bei Bildungsträgern zu realisieren. Diese Ausbildungen und die Ausbildungsvergütungen werden durch das Jobcenter finanziert.

Die finanzielle Mehrbelastung beim Start einer Ausbildung kann das Jobcenter mit einer pauschalen Einstiegshilfe während der Ausbildungsprobezeit abfangen.


Sprachförderung

In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) organisiert das Jobcenter Integrations- und berufsbezogene Sprachkurse, um den Einstieg in Arbeit und Ausbildung zu erleichtern oder den Verbleib in Arbeit zu festigen.
Zudem können bei Bedarf Fremdsprachenkenntnisse gefördert werden.
Auch die Verbesserung der deutschen Sprache in Wort und Schrift kann durch das Jobcenter gefördert werden.

Hilfen für besondere Pesonengruppen

Für besondere Personengruppen muss es aufgrund vorliegender besonderer Vermittlungshemmnisse teilweise auch besondere Förder- bzw. Lösungsansätze geben.


Hier hält das Jobcenter z.B. für Berufsrückkehrer/-innen, Alleinerziehende, Migranten, Schwerbehinderte und ältere Arbeitsuchende geeignete Förderungen vor.

Mehr hiezu erfahren Sie [HIER].

Alternative Beschäftigung realisieren

Arbeitsgelegenheiten und Arbeitsangebote auf dem sogenannten "2. Arbeitsmarkt" können vorübergehende Lösungsangebote sein, eine alternative Beschäftigungsmöglichkeit zu realisieren.

"Fit für Arbeit" machen

Manchmal braucht es mehr als nur eine reine Vermittlungshilfe in Arbeit oder Ausbildung. Teilweise jahrelange Arbeitslosigkeit und Negativerlebnisse haben "Spuren und Narben" hinterlassen.
Diese gilt es, zunächst systematisch aufzuarbeiten und neue Hoffnung zu schöpfen, um anschließend selbstbewusst wieder den Weg in Arbeit verfolgen zu können.

Hierbei hilft das Jobcenter durch sehr individuelle Förder- und Lösungsansätze, oftmals in Zusammenarbeit mit geeigneten Dritten (z.B. Schuldner- und Suchtberatung, Psychisch Kranke in Einzelfallhilfe- oder Maßnahmeform).

Die Schuldnerberatung, die Suchtberatung und die psychosozialen Betreuungsleistungen sind sogenannte kommunale Eingliederungsleistungen. Ihre zuständige Integrationsfachkraft kann Ihnen diese Leistungen anbieten, um vorhandene Vermittlungshemmnisse abzubauen und einen Integrationsfortschritt zu ermöglichen.

Anspruch auf diese Leistungen haben erwerbsfähige Hilfebedürftige im Sinne des § 7 Abs. 1 SGB II und § 9 Abs. 1 SGB II.

Näheres über kommunale Eingliederungsleistungen erfahren Sie [HIER].