Integration-Point

Für besondere Kundengruppen bieten wir besonderen Service:

Experten kümmern sich passgenau um Ihre Belange.

Integration Point

Im Jobcenter StädteRegion Aachen wurden die Menschen, die im Rahmen von Zuwanderung, Flucht und Asyl in SGB II wechselten, in 2016 und 2017 in spezialisierten Integration-Points betreut.

Mittlerweile sind die Zugänge rückläufig - das Jobcenter betreut nun rund 5.000 Kundinnen und Kunden mit aktuellem Flucht- oder Migrationshintergrund.

Die Betreuung erfolgt nunmehr in den regulären Geschäftsstellen - hier stehen auf die speziellen Bedarfe der Kundinnen und Kunden bezogen weiterhin spezialisierte Ansprechpartner bereit. 

Damit kommt das Jobcenter den Bedürfnissen dieser Gruppe nach. Oftmals findet sich hier eine überdurchschnittliche Motiviation und Leistungsbereitschaft, zugleich aber auch besondere Herausforderungen im Hinblick auf Förder- und Betreuungsmöglichkeiten, dem Thema Sprache und speziellen Beratungsbedarf.

Das Jobcenter möchte durch die Spezialisierung die Arbeitsmarktressourcen der geflüchteten Menschen stärken.

Im Bereich der Stadt Aachen fungiert die Liegenschaft Roermonder Str. 51 weiterhin als sogenannter "Integration Point" für den Bereich der Neuantragsstellung und der Arbeitsvermittlung. Leistungsrechtliche Angelegenheiten werden in Aachen für alle Kunden in der Hauptstelle Gut-Dämme-Straße 14 bearbeitet.

In den anderen Geschäftsstellen sind die regulären Eingangszonen erste Anlaufstelle, die dann eine Weiterleitung an die spezialisierten Ansprechpartner gewährleisten.

 

Für eine erste Kontaktaufnahme und allgemeine Fragen ist das Service-Center des Jobcenters telefonisch werktäglich von 8 bis 18 Uhr erreichbar: 0241-88681-0

 

 

Jugendliche (U 25)

Das Jobcenter StädteRegion Aachen stellt die Betreuung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren durch spezialisierte Team-bzw. Organisationseinheiten in den Geschäftsstellen sicher. In der Regel betreut eine Integrationsfachkraft (IFK) 75 Kunden.

Durch die Arbeit der Integrationsfachkräfte mit den Jugendlichen sollen Chancengleichheit gefördert, die Potenziale der Jugendlichen gehoben, einem wachsenden Fachkräftemangel entgegengewirkt sowie die Auswirkungen des demographischen Wandels abgeschwächt werden.

 

Ziele und Strategien

Vermeidung von Hilfebedürftigkeit und Arbeitslosigkeit Jugendlicher durch

◾frühe Ansprache der Jugendlichen im Schulprozess unter Einbindung der Eltern

◾koordinierte Zusammenarbeit mit Eltern, Schulen, Berufsberatung und Übergangsbetreuern im Rahmen des Übergangssystems Schule – Beruf / Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA) in NRW

 

Unterstützung der beruflichen Entwicklung Jugendlicher durch

◾Betreuung der Jugendlichen und Förderung ihrer Eigeninitiative entsprechend der individuellen Möglichkeiten und Bedarfe

◾Vermittlung in berufliche Ausbildung im Rahmen der Rückübertragung der Ausbildungsstellenvermittlung an die Agentur für Arbeit

◾Einbezug und Abstimmung der Förderangebote anderer Stellen zur Steigerung der Wirksamkeit und Vermeidung von Doppelstrukturen.

◾die konsequente Aktivierung und intensive Vermittlungsbemühungen für diejenigen, denen ein nahtloser Übergang von der Schule in den Beruf nicht gelingt.

 

Förderangebote

Das Spektrum der Förderangebote des Jobcenters reicht von der aufsuchenden Sozialarbeit für arbeitsmarktferne Jugendliche über Einstiegsqualifizierungen in Betrieben mit der Option der Übernahme in eine Berufsausbildung bis hin zu ausbildungsbegleitenden Hilfen zur Förderung eines erfolgreichen Ausbildungsabschlusses oder einer Einstiegsqualifizierung (abH).

Für grundsätzlich ausbildungsfähige Jugendliche und junge Erwachsene mit Teilleistungsschwächen oder besonderen sozialen / individuellen Problemlagen hält das Jobcenter außerbetriebliche Berufsausbildungen (BAE und BAE 3.Weg) vor.

Jugendliche mit bereits abgeschlossener Berufsausbildung oder der persönlichen Entscheidung, auf Ausbildung zu verzichten und eine sozialversicherungspflichtige Arbeit anzutreten, erhalten über das ESF-Land-gestützte Programm „Jugend in Arbeit Plus" die Möglichkeit, sich praktisch in Betrieben zu bewähren und -sozialpädagogisch unterstützt- eine Arbeitsstelle zu erhalten. Hier arbeitet das Jobcenter eng mit den regionalen Kammern zusammen.

 

Berufsvorbereitung

Für unter 25-Jährige, die noch nicht über die notwendige Ausbildungsreife verfügen, bietet die Arbeitsagentur berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB) an. Förderungsbedürftige junge Menschen und deren Ausbildungsbetriebe können vor und während einer betrieblichen Berufsausbildung zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen unterstützt werden.

Die Produktionsschule. NRW ist ein Förderangebot im Übergang Schule-Beruf. Durch die Verknüpfung von Lernen und Arbeiten werden die Jugendlichen für die nächsten Schritte in Ausbildung oder Arbeit qualifiziert.

 

Besondere Unterstützung

Jugendliche, die aufgrund vielfältiger und schwerwiegender Hemmnisse insbesondere in den Bereichen Motivation, Schlüsselqualifikationen und soziale Kompetenz noch nicht für eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme in Betracht kommen, unterstützt das Jobcenter durch die Aktivierungs- und Stabilisierungsmaßnahmen.

Für U25-Jährige mit besonders komplexen Problemlagen, insbesondere schwerwiegenden motivationalen Problemen und Verhaltensauffälligkeiten, die für das Jobcenter gar nicht oder nur schwer zu erreichen sind, steht das Förderangebot RESPEKT zur Verfügung.

 

Jugendberufsagentur

Unter dem Dach der Jugendberufsagentur arbeiten hier alle Akteure wie die Berufsberatung der Agentur für Arbeit, die Jugendämter, die Schulen und andere Institutionen, die sich um Jugendliche kümmern, sehr eng zusammen, um den Jugendlichen eine optimale Unterstützung auf ihrem Weg in Ausbildung oder Arbeit zu geben.

Service Grenzüberschreitende Arbeitsvermittlung

Nutzen Sie den Service Grenzüberschreitende Arbeitsvermittlung  (Team Grenzarbeit) bei der Suche nach einer Arbeitsstelle im Nachbarland. Wenn nötig, bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen sowie bei der Berufsanerkennung.

Fallmanagement für Alleinerziehende

Im Jobcenter StädteRegion Aachen gibt es seit August 2012 spezielle Fallmanager für alleinerziehende Kunden.

Damit kommt das Jobcenter den Bedürfnissen der Gruppe Alleinerziehenden nach. Oftmals findet sich hier eine überdurchschnittliche Motiviation und Leistungsbereitschaft, zugleich aber auch besondere Herausforderungen im Hinblick auf Förder- und Betreuungsmöglichkeiten und speziellen Beratungsbedarf.

Das Jobcenter möchte durch die Spezialisierung die Arbeitsmarktressourcen der Alleinerziehenden stärker als bisher nutzen um die Frauenerwerbstätigkeit zu erhöhen, aber auch dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken.

Hier finden Sie den Flyer "Fallmanagement für Alleinerziehende"

Im Rahmen von sogenannten kommunalen Eingliederungsleistungen können wir die Kosten der Kinderbetreuung, die im Zusammenhang mit einer Qualifizierung oder der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit anfallen, übernehmen. Weitere Informationen zu den sogenannten kommunalen Eingliederungsleistungen finden Sie [HIER].

Beratung und Betreung von Selbständigen und Existenzgründern

Die speziellen Anforderungen an die Betreuung von Selbständigen im Sozialgesetzbuch II waren Anlass, die Mitarbeiter-/innen aus den unterschiedlichen Bereichen, wie „Leistung“ und „Fallmanagement“ zu einem Team zusammenzuführen. Das Team unterhält seine Büros in der Geschäftsstelle Gut-Dämme-Straße in Aachen.

Team Selbständige

Das Team setzt sich zusammen aus der „Einkommensermittlung“ und dem  „Fallmanagement“.

Um den vielfältigen Ansprüchen, die sich auf Grundlage des Sozialgesetzbuch II in Verbindung mit einer angestrebten oder laufenden Selbständigkeit ergeben, wurde diese Spezialisierung im Jahr 2012 im Jobcenter eingeführt.

 

Existenzgründung

Bitte wenden Sie sich bei einer geplanten Existenzgründung zunächst an Ihre(n) zuständige(n) Arbeitsvermittler(in) oder Fallmanager(in) in Ihrer Geschäftsstelle. Diese entscheiden nach Prüfung Ihrer persönlichen Voraussetzungen über die weitere Zuständigkeit im Team „Selbständige“.

Für alle Gründungswilligen der Städteregion Aachen wird in der ersten Stufe eine Informationsveranstaltung im zweiwöchigen Rhythmus angeboten. In der zweistündigen Veranstaltung werden das allgemeine Verfahren bei Gründung und dem Bezug von SGB II-Leistung sowie die gesetzlichen Vorschriften bzgl. der Ermittlung des Einkommens erläutert.

Nach Teilnahme an der Informationsveranstaltung und Einreichung eines fundierten Businessplans erhalten Sie eine Einladung zum Einzelgespräch durch den zuständigen Fallmanager für Selbständige. Ist die Entscheidung über eine Selbständigkeit im Haupterwerb getroffen, werden die Kunden im Fallmanagement des Teams „Selbständige“ weiter betreut.

 


Förderungen

Ihr Fallmanager berät Sie und entscheidet über mögliche Förderleistungen des Sozialgesetzbuchs II; er/sie begleitet Sie bei Ihrer weiteren selbständigen Tätigkeit.

Die Einkommensermittler-/innen haben die Aufgabe Ihre Unterlagen zum Einkommen (EKS) im Rhythmus von grundsätzlich sechs Monaten zu überprüfen und so für jeden Kunden das anrechenbare Einkommen zu ermitteln und der Leistungsabteilung zur Verfügung zu stellen.

 

Kontakt

Bei weiteren Fragen zum Thema Existenzgründung und Selbständigkeit stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, persönlich nach Terminvereinbarung in der Gut-Dämme-Straße in Aachen, telefonisch  (0241-88681-0) oder per Mail ans Teampostfach:

Jobcenter.Aachen-6162.at.jobcenter-ge.de

 

Hilfreiche Links:

Informationen / Formulare zum Download erhalten Sie in unsere Downloadbereich.

 IHK Aachen:

http://www.aachen.ihk.de/

 Handwerkskammer Aachen:

http://www.hwk-aachen.de/

 Startercenter/ Gründerregion Aachen:

http://www.gruenderregion.de/startercenter/angebot.html

Gründercoaching Deutschland:

http://www.gruendercoaching-deutschland.de/

KfW (Bank):

https://www.kfw.de/kfw.de.html

Rehabilitanden und schwerbehinderte Menschen

Um Menschen mit Behinderung optimal zu beraten, gehen speziell qualifizierte Arbeitsvermittler und Arbeitsvermittlerinnen auf die besonderen Belange von körperlich Beeinträchtigten und Rehabilitierenden ein. Diese Arbeitsvermittler kennen die verschiedenen Behinderungsarten mit ihren Auswirkungen auf Alltag und Berufsleben und verfügen über spezielle Rechtskenntnisse im Sozialversicherungsbereich.

Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen

Eine hohe Anzahl von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten befindet sich im SGB II und ist aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen schwer vermittelbar. In der Regel befinden sich diese Menschen im Langzeitbezug und entfernen sich zunehmend aufgrund einer körperlichen-, psychischen- und/ oder Suchterkrankung von der Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Fallmanagement

Für das Fallmanagement ist die Arbeit mit diesen Menschen eine große Herausforderung. Trotz der Vielfalt der zur Verfügung stehenden Eingliederungsmaßnahmen können mit diesem Personenkreis nur bedingt Integrationsfortschritte erzielt werden.

Das Einholen eines ärztlichen Gutachtens bei wiederholter und dauerhafter Arbeitsunfähigkeit ist in der Regel die einzige Möglichkeit für den Fallmanager, sich ein Bild über die gesundheitliche Situation des erwerbsfähigen Leistungsberechtigten zu machen. Die Aussagekraft bzw. das Ergebnis eines ärztlichen Gutachtens schränkt die Handlungsspielräume des Fallmanagers aufgrund der eingeschränkten Erwerbsfähigkeit mit unrealisierbaren Arbeitsbedingungen ein.

Unterstützen können wir Sie mit einem Angebot zu Schuldnerberatung, der Suchtberatung und der psychosozialen Betreuung. Näheres zu diesen sogenannten kommunalen Eingliederungsleistungen erfahren Sie [HIER].

Der Auftrag des Fallmanagements ist es, mit allen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten integrationsorientiert zu arbeiten. Bei eingeschränkter Erwerbsfähigkeit oder festgestellter befristeter Erwerbsunfähigkeit fehlen klare Handlungsstrategien.

Diese sollen in 2014 über folgende Maßnahmen und Projekte weiter entwickelt werden:

Arbeitsgruppe „ Arbeitslosigkeit und Gesundheit"

Seit Mitte 2013 beschäftigt sich eine jobcenterinterne Arbeitsgruppe mit dem Thema „Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen", um für diesen Personenkreis Handlungsstrategien zu entwickeln. Um quantitative und qualitative Aussagen über die erwerbsfähigen Leistungsberechtigten mit gesundheitlichen Einschränkungen zu treffen, wird der Kundenbestand bis Ende 2013 analysiert.

Auf Grundlage der dann vorliegenden Bedarfsanalyse wird im Jahr 2014 ein Gesamtkonzept über bestehende Angebote im Sinne von Angebotsketten erstellt und Handlungsstrategien für den operativen Bereich entwickelt.

Miteinander Arbeiten - MIAR

Aufgabe des ESF- NRW Modellprojektes „MIAR" ist die Entwicklung und Implementierung einer modellhaften regionalen Inklusionsstrategie für Menschen mit Behinderungen und erheblichen gesundheitlichen Handicaps im SGB II.

Seit dem 01.03.2013 nimmt das Jobcenter in der StädteRegion Aachen in Kooperation mit den Jobcentern Wuppertal und Unna an dem Modellprojektes „MIAR – Miteinander Arbeiten" teil. „MIAR" nimmt die Vermittlung von Schwerbehinderten und erheblich gesundheitlich eingeschränkten Menschen im SGB II verstärkt in den Fokus.

Während der Projektlaufzeit bis Ende 2014 soll ein regionales inklusives Fördersystem für erwerbsfähige Leistungsbeziehende mit Behinderungen und mit erheblichen gesundheitlichen Handicaps entwickelt werden.

Folgende Konzepte und Empfehlungen werden erarbeitet:

  • Ansprache- und Informationskonzept
  • zielgruppenspezifische Handlungsempfehlungen
  • Handlungsempfehlungen zur Ausrichtung des Arbeitgeberservices
  • Handlungsempfehlungen zu Netzwerken und Dienstleistungsketten
  • Handlungsempfehlungen und Konzeptionen zu Förderangeboten
  • Handlungsempfehlungen für Zielvereinbarungen und regionale Arbeitsmarktprogramme

 

Pilotprojekt Produktionsnetzwerke

Das Jobcenter StädteRegion Aachen beabsichtigt, in 2014 am Pilotprojekt „Produktionsnetzwerke" für die Zielgruppe psychisch kranker Menschen im SGB II teilzunehmen.

  • Die Bildung eines Produktionsnetzwerkes beinhaltet:
    • Die Darstellung der bestehenden „Dienstleistungskette" aus der Sicht der Zielpersonen („line of sight"-Perspektive) – Abklärung der verschiedenen professionellen Zugänge
    • Die Entwicklung eines gemeinsamen Zielsystems bezogen auf die Zielgruppe
    • Die Entwicklung einer optimalen Dienstleistungskette
    • Abgleich der bestehenden mit der optimalen Dienstleistungskette
    • Planung von Veränderungen des bestehenden Angebots
    • Umsetzung der Planungen und Überprüfung des Ergebnisses

In vier ausgewählten Jobcentern in NRW wird exemplarisch für jeweils eine Zielgruppe ein Produktionsnetzwerk konstituiert. Der Prozess der Netzwerkbildung erfolgt in mehreren Phasen, er beginnt mit einer Ist-Analyse und endet vorläufig mit der Definition von Dienstleistungsketten (Planungsphase). Mit deren Umsetzung beginnt die zweite Phase, in der alle Netzwerkakteure die ihnen zugedachten Rollen und Aufgaben wahrnehmen (Umsetzungsphase). Das Produktionsnetzwerk trifft sich weiter, um die Umsetzung zu reflektieren und ggf. nachzusteuern sowie Planungen anzupassen.

Kunden mit Migrationshintergrund

Jeder vierte Bezieher von Leistungen nach dem SGB II ist Ausländer. Die Inanspruchnahme von Leistungen der Grundsicherung ist damit bei Ausländern signifikant höher als ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung (14,9 % im Alter von 15 bis 65 Jahre).

Wesentliche Ursache hierfür sind z.B. Sprachdefizite, fehlende Sprachpraxis und mangelnde Bildungs- und Berufsabschlüsse. Damit wird auch deutlich, dass in der Gruppe der ausländischen Erwerbsfähigen noch Potenziale verborgen sein müssen, die angesichts des Rückgangs der Erwerbspersonen und der Fachkräfte dringender Förderung bedürfen.

Der erste Schritt zur beschleunigten und nachhaltigen Integration in den Arbeitsmarkt und damit auch zur sozialen Integration ist eine zeitnahe und passgenaue Deutschförderung in Integrationskursen und Kursen zur berufsbezogenen Deutschförderung. Diese Kurse tragen zu einer nachhaltigeren Integration bei, senken das Arbeitslosigkeitsrisiko, ermöglichen ein höheres Erwerbseinkommen und führen dadurch zur Vermeidung von Hilfebedürftigkeit.

Das Jobcenter wird weiterhin den Weg einer konsequenten Nutzung der Sprachförderung fortsetzen. Die Kurse (Integrationskurse und berufsbezogene Sprachförderungsangebote) werden durch das Bundesamt für Migranten und Flüchtlinge – BAMF – gefördert.

Parallel hierzu ist ggf. die Anerkennung von im Ausland erworbenen schulischen und beruflichen Abschlüssen zu betreiben. Außerdem wird angestrebt, dass Migranten in dem Maße an vom Jobcenter finanzierten Eingliederungsmaßen teilnehmen wie es ihrem Anteil an den Arbeitslosen entspricht.

Kunden mit akademischen Abschluss

Spezialisierung der Betreuung und Vermittlung von Akademikern

Die positive Arbeitsmarktlage führt in manchen Regionen, insbesondere im hochqualifizierten Bereich, zu einem Anstieg des Fachkräftemangels. Allein bei den Ingenieuren wird bis 2020 der Engpass auf 240.000 Arbeitnehmer/innen bundesweit geschätzt.

Seit Juni 2012 betreut das Jobcenter StädteRegion Aachen - zunächst in einem Pilotprojekt - Ärzte und Ingenieure zentral und spezialisiert am Standort Aachen, um die Potentiale der Kunden verstärkt zu nutzen.

So bieten wir ein auf die Zielgruppe abgestimmtes Coaching, um die Akademiker in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu vermitteln.

Bereits im Jahr 2013 konnten durch die Optimierung des Vermittlungsprozesses, durch die intensivere Zusammenarbeit mit den Fachdiensten und innovative Beratungsstrategien gute Integrationsquoten erzielt werden.

Joboffensive

Im Projekt Joboffensive betreuen unsere Arbeitsvermittler Sie besonders intensiv um so einen schnellen Einstieg/Wiedereinstieg ins Berufsleben zu unterstützen.

Ein Arbeitsvermittler betreut im Projekt Joboffensive 100 Kunden.

Dadurch kann eine intensive Begleitung und Förderung bei der Stellensuche und Arbeitsaufnahme sichergestellt werden. Das Angebot umfasst neben zwei persönlichen Gesprächen monatlich mit Ihrem Arbeitsvermittler auch verschiedene Informationsveranstaltungen und Schulungen in unserem Hause.

Das Team der Joboffensive finden Sie in der Gut-Dämme-Straße 14 in Aachen.

Wenn Sie Interesse an der Teilnahme am Projekt Joboffensive haben, sprechen Sie bitte Ihren Arbeitsvermittler / Fallmanager in der Geschäftsstelle darauf an.

Weitere Informationen haben wir für Sie in unserem Flyer zusammengestellt.

Email-Kontakt:

Jobcenter-Aachen.Joboffensive.at.jobcenter-ge.de

Nach Eintritt in die Joboffensive erhalten Sie die persönlichen Kontaktdaten Ihres Arbeitsvermittlers.