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    Erfolgreiche Entwicklung bei jungen Arbeitslosen durch individuelle Förderung

    Junge erwerbsfähige Hilfebedürftige, die nicht unmittelbar in eine Ausbildung oder eine Arbeit vermittelt werden konnten, erhalten durch die ARGE im Kreis Aachen bei der Maßnahme «AsA» (Arbeit statt Arbeitslosengeld II) individuelle und zielgerichtete Hilfestellung zur Integration in den Arbeits- oder Ausbildungsmarkt.

    «Senkung der Jugendarbeitslosigkeit und Vermeidung der Hilfebedürftigkeit, insbesondere dieser Klientengruppe, ist ein wesentliches Ziel der ARGE im Kreis Aachen. Deshalb bietet die ARGE in Zusammenarbeit mit den beiden Trägern VABW e. V. Alsdorf und low-tec gGmbH Düren den  jungen Klienten seit dem 19.06.2006 an den drei Standorten Alsdorf, Eschweiler und Stolberg die Möglichkeit, mit Hilfe kompetenter Betreuung Berufsqualifikationen zu erlangen und Schlüsselqualifikationen zu stärken,» betont Stefan Graaf, Geschäftsführer der ARGE im Kreis Aachen.

    Das Projekt AsA ist sehr erfolgreich. Bereits 192 Teilnehmende (entspricht einem Anteil in Höhe von 46 %) haben im Anschluss an die Maßnahme einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz gefunden. Weitere 64 Teilnehmende  (15 %) absolvieren anschließend eine vertiefende Berufsvorbereitungsmaßnahme, beispielsweise ein Berufsgrundschuljahr.

    Gemeinsam mit Jobcoachs, Sozialpädagogen, Lehrern, und Fachanleitern analysieren die Teilnehmenden durch Eignungs- und Kompetenzfeststellung ihre eigenen Stärken und Begabungen. Sodann können sie neben theoretischer Qualifikation (z.B. Deutsch, Mathe und Bewerbungstraining) in verschiedenen Berufsbranchen auch praktische Qualifikationen erwerben. Dabei haben sie elf Gewerke zur Auswahl. Dies sind beispielsweise Maler und Lackierer, Holz- und Metallverarbeitung, kaufmännische Berufe und in Kooperation mit dem Kinderschutzbund Eschweiler, sowie der AWO Aachen-Land e.V. Berufe im sozialpflegerischen Bereich. Die Arbeit an praxisnahen Projekten, wie der Umbau eines Rettungstransportwagens zum Jugendmobil, das Herstellen von Apfel- und Birnensaft sowie die Anfertigung von Holzspielzeug steht in den Gewerken im Mittelpunkt. Anschließend werden die Teilnehmenden in Betriebspraktika vermittelt, um ihre Kenntnisse zu vertiefen. Oftmals münden diese Praktika in Ausbildung oder  sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen.

    «Dieses acht- bis neunmonatige Programm basiert auf einem ganzheitlichen Ansatz, deshalb führt es erfolgreich zu einer Stärkung des Integrationsprozesses,» resümiert Stephan Spaltner, Geschäftsführer  des VABW e. V.  Alsdorf. «Die Zahlen belegen, im Anschluss an die Teilnahme von AsA gelingt bei vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Eingliederung in Arbeit, Ausbildung oder weiterführende Qualifikation. Zusammen mit der ARGE arbeiten wir weiterhin gemeinsam an diesem Ziel.»

    Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Schuhmacher,
    Tel: 0241-5198-3141, Fax: 0241-5198-3119,
    e-mail: <link email>Katja.Schuhmacher@arge-sgb2.de